PANDA

PANDAProgrammsystem zur Ausgleichung von geodätischen Netzen und zur DeformationsAnalyse

Das Programmsystem PANDA ist modular aufgebaut und umfasst den gesamten Bearbeitungsprozess von der Aufbereitung der Messwerte bis zu den endgültigen Ergebnissen.

Kern des Systems ist eine graphische Oberfläche, in die die einzelnen Module integriert sind. Zur Datenspeicherung benutzt PANDA eine relationale Datenbank (MS-Access). Der Zugriff auf die Daten erfolgt über die ODBC-Schnittstelle.

Gegen unbefugtes Kopieren ist PANDA mit einem HASP-Dongle geschützt.

PANDA ist lauffähig unter Microsoft XP, VISTA und Windows7.

Datenaufbereitung
Die Datenaufbereitung umfasst alle Schritte von der Übernahme der Eingangsdaten, der Reduktion der terrestrischen Beobachtungen, der Kontrolle der Eingangsdaten nach robusten Verfahren und der automatischen Berechnung von Näherungskoordinaten.

Ausgleichung geodätischer Netze (1D-, 2D- oder 3D-Netz)
Zur Gewinnung genauer und zuverlässsiger Informationen über die Geometrie eines Untersuchungsobjektes werden unterschiedliche geodätische Sensoren wie GPS, Tachymeter und Nivellement eingesetzt. Die redundanten Messdaten müssen aufbereitet und ausgewertet werden, was auch heute noch optimal durch die auf Carl-Friedrich Gauß zurückgehende Ausgleichungsrechnung nach der Methode der kleinsten Quadrate möglich ist. In der Praxis werden geodätische Grundlagennetze auf der Basis solch einer Ausgleichung z. B. bei der Errichtung von Brücken, Tunneln und Beschleunigern gefordert.

Flächenhafte Ausgleichung
Auch im Bereich des modernen Liegenschaftskatasters werden zunehmend flächenhafte Ausgleichungen gefordert. Eine Spezialversion von PANDA mit der Erweiterung um katasterspezifische Messelemente wurde voll in das Auswertesystem KAVDI der Firma GeoS Andreas Hellinge, Ennigerloh, integriert. Außerdem ist auch für diese Katasterlösung eine Kombination mit GPS-Informationen (SAPOS) streng gelöst.

Lasertracker Daten
Die neueste Erweiterung der Funktionalität ist das Modul zur Verarbeitung von Lasertracker Daten inkl. einer strengen Kombination mit allen anderen terrestrischen Beobachtungsgrößen.

Deformationsanalyse
Wird die Geometrie eines Untersuchungsobjektes mehrfach bestimmt, so können durch ausgereifte mathematisch-statistische Methoden (Kongruenz-Tests) Aussagen über signifikante Punktbewegungungen abgeleitet werden. Derartige Deformationsanalysen werden z. B. zur Bewertung der Standsicherheit von Bauwerken und Böschungen eingesetzt.

Transformation
In vielen Projekten werden unterschiedliche Koordinatensysteme verwendet. Um die Geometrieinformationen in einem einheitlichen Koordinatensystem vorliegen zu haben, sind vielfältige Transformationsansätze erforderlich. Dabei sind auch zwei- und dreidimensionale Datensätze zu kombinieren und Wechsel im Bezugssystem vorzunehmen.

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